Vereinsgeschichte

Die Vereinsgründung – SG Mosel

Der verheerende Zweite Weltkrieg lag nun bereits über ein halbes Jahr zurück und die Menschen sehnten sich wieder nach einem halbwegs geregelten Alltag, wozu natürlich auch der bei Jung und Alt beliebte Fußballsport gehörte. Auch in Mosel, das seit 1933 kein lokales Fußballspiel mehr erlebt hatte, wollte man dem runden Leder endlich wieder hinterher jagen. Die Sportgemeinschaft (SG) Mosel gründete sich 1946 mit 9 Mitgliedern als reiner Fußballverein. Der vorerst zaghafte Spielbetrieb fand auf dem Gelände zwischen Schlunziger Straße und Neuer Brauerei statt.  Erster Vorsitzender der neu gegründeten Sportgemeinschaft war Oskar Ludwig, der sein Amt bis 1950 begleitete. Als Mannschaftsarzt fungierte Dr. med. Franz-Xaver Schnopp, der 1923 aus Vöhrenbach (Schwarzwald) nach Mosel umzog und dessen Fußballbegeisterung geradezu berüchtigt war. Erst mussten „seine“ Spieler versorgt werden, ehe die Patienten in seiner Praxis an der Reihe waren. War er am Spielfeldrand anwesend, soll er selbst zugesagte Hausbesuche in weniger bedrohlichen Fällen „vergessen“ haben. Er verstarb 1964. Außerdem gehörten der Vereinsführung Willi Schürer und Robert Findeklee, von 1950 – 1956 selbst Vorsitzender der SG Mosel, an. Als Sponsor konnte Martin Weber, Inhaber einer mechanischen Weberei für Damenkleider und Mantelstoffe die sich in der Schlunziger Straße 11 befand, gewonnen werden.

Das erste Punktspiel

Am 17. Februar 1946 fand nachweislich das erste Fußballspiel der neu gegründeten SG Mosel statt. Man stellte sich auswärts bei der Mannschaft von Zwickau-West I vor und konnte sich dort mit 4:0 gegen die Platzherren durchsetzen. Einen Monat später kam es zum ersten Ortsderby zwischen Crossen und Mosel, welches die Crossener mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Leider ist nicht überliefert wer in diesen Spielen die Tore für die Moseler Mannschaft erzielte. Im April 1946 startete der erste Punktspielbetrieb nach dem Krieg. Gespielt wurde in drei Klassen, wobei die Moseler Elf in der so genannten 2a Klasse, welches heute der 3. Kreisklasse, also der untersten Spielklasse, entsprach.

Das erste Punktspiel der SG Mosel wurde zuhause am 19. Mai gegen die SG Reinsdorf mit 0:7 verloren. In den ersten 10 Spielen konnte man bei 3 Unentschieden und 6 Niederlagen lediglich einen Sieg erringen. Bevor 1947 dieigentliche Meisterschaft  startete, wurde eine Fußballrunde mit allen zur Kreismeisterschaft gemeldeten Mannschaften in der vorgesehenen Klasseneinteilung, d.h. 52 Voll- und 26 Jugendmannschaften, durchgeführt. Obwohl es hierbei um keinen offiziellen Meistertitel ging, war die Frage nach der besten Mannschaft im Kreis sehr groß, denn der Sieger dieser Spiele vertrat den Kreis Zwickau bei Kämpfen um die Meisterschaft des Landes Sachsen.

 

Die Weihe des eigenen Sportplatzes

Die SG Mosel bestritt am 16. März 1947 gegen die SG Lichtentanne sein allerdings einziges Spiel in dieser Runde, da man am bereits vier Tage später die Mannschaft zurückzog und dafür die zweite Vertretung der SG Wilkau-Haßlau nachrückte. In den Jahren 1948 – 1.Halbjahr 1950 fand in Mosel kein Punktspielbetrieb statt, was am Fehlen eines eigenen Sportplatzes lag. In der Saison 1950/51 stieg man wieder in den Punktspielbetrieb der 3. Kreisklasse ein und belegte nach der Hinrunde den 1. Platz mit 26:0 Punkten, was 13 Siegen in 13 Spielen (u.a. ein 11:1 gegen die SG Rödeltal) entsprach. Leider verspielte man an den letzten beiden Spieltagen die wichtigen Siege um den Aufstieg in die 2. Kreisklasse perfekt zu machen, anstelle von Mosel erreichte die BSG Stahl Zwickau den Staffelsieg. In dieser Saison fand auch die die Weihe des neuen Moseler Sportplatzes (heute VW-Werk) statt.

In den folgenden 2 Spielzeiten hatte man mit der Spitzengruppe der 3. bzw. 2. Kreisklasse nicht viel zu tun. (Die Spielklasse hing von der Zahl der gemeldeten Mannschaften ab.) Erst 1954 stieg man nach erfolgreichen Aufstiegsspielen gegen die BSG Rotation Langenbach in die 1.Kreisklasse auf und erreichte somit den ersten Erfolg der noch jungen SG.

 

BSG Stahl Fackel Mosel – Mit neuen Namen in die Bezirksklasse

1955 erfolgte der Zusammenschluss zwischen der SG Mosel und der BSG Stahl Zwickau mit den Zwickauer Eisenwerk als Trägerbetrieb. Zunächst nannte man sich BSG Motor Fackel Mosel und ein Jahr später bis 1991 BSG Stahl Fackel Mosel. Erwähnt sei hier auch, dass z.B. die A-Jgd. auf Bezirksebene sehr erfolgreich waren. Was auf die gute Nachwuchsarbeit in Mosel zurückzuführen ist.

Die erste Mannschaft spielte unter Trainer Heinz Bochmann in den Jahren 1955-1958 mehr oder minder erfolgreich in der 1.Kreisklasse. 1958 unterlag man im Kreispokalendspiel gegen die BSG Motor Thurm mit 0:3. 1959 folgte dann der große Coup: Die Mannen um Kapitän Otto Kunze erreichten nach Erringung des Kreismeistertitels und nach Siegen gegen Aufbau Plauen, Theuma und Aufbau Klingental den Aufstieg in die Bezirksklasse.

Leider konnte man bei nur 4 Siegen, 2 Remis und 16 Niederlagen (u.a. 1:7 gegen die BSG Einheit Reichenbach) die Klasse nicht halten und stieg so nach nur einem Jahr auf Bezirksebene wieder in die 1. Kreisklasse ab.

1961 sollten zwei so genannte Interzonenspiele gegen den FSV Regensburg/Prüfening einmal in Mosel und einmal in Regensburg stattfinden, wobei leider nur das Spiel in Mosel durchgeführt werden konnte, da aufgrund des Mauerbaus in Berlin und der damit verbundenen Schließung der Grenzen zur BRD ein Rückspiel nicht möglich war.  Bis 1964 spielte man in der 1.Kreisklasse keine tonangebende Geige mehr, erst in der Spielzeit 1964/65 und der Rückkehr von Trainer Heinz Bochmann, nach seinem Intermezzo bei Chemie Glauchau, wurde wieder eine Leistungssteigerung und der damit verbundene Kreismeistertitel Zwickau-Stadt erreicht. In den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse konnte man sich knapp nur gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Von nun an, also von 1965 bis 1971 spielte man durchgängig in der Bezirksklasse, hatte allerdings immer mit dem Verbleib in dieser Spielklasse zu kämpfen. 1971 stieg man erneut ab, zwar schaffte man 1973 den Wiederaufstieg, musste aber bereits 2 Jahre später den endgültigen Abschied aus der Bezirksklasse bis 2004 hinnehmen. Zwar wurde man 1978 unter Trainer Otto Kunze nochmals Kreismeister, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen an Crimmitschau und Irfersgrün. Von nun an spielte man unter diversen Trainern, z.B. Georg Dimanski und Gerd Püschel, bis 1991 in der 1. Kreisklasse.

 

Die Wende – Neuer Name, Neuer Sportplatz

Am 28.04.1991 spielte man das letzte Spiel unter dem Namen BSG Stahl Fackel Mosel gegen die BSG Martin Hoop Mülsen zuhause, wo man sich mit 4:1 durchsetzen konnte. 1991 folgte die Umwandlung von  BSG Stahl Fackel in SV 1946 Mosel. Der alte Sportplatz musste dem VW-Werk weichen und da vorerst kein neuer in Aussicht stand musste man seine Heimspiele bis 1997 im  „Exil“ in Dennheritz und Crossen austragen, wo man unter Trainer Gerd Püschel 1992 Kreispokalsieger und ein Jahr später Staffelsieger der 1.Kreisklasse und Aufsteiger in die 2. Kreisliga Glauchau wurde. Vor allem durch das Engagement von Werner Schmalfuß ist es gelungen den SV 46 in dieser schwierigen Zeit über Wasser zu halten. Nach langem Hin und Her um die neue Moseler Heimspielstätte fand das erstes Spiel auf neuem Sportplatz an der B 175 / Hopfenweg am 03.10.1997 gegen den SV Friedenssiedlung Werdau statt, bei dem man sich 1:1 trennte.

 

Erfolgsjahre im Kreis und Hallenneubau in Mosel

In den Folgejahren spielte man in der 1.Kreisklasse Zwickau, ehe man 1999 unter Trainer Wendelin Babik den Aufstieg in die Kreisliga schaffte. 2001 wurde man unter Trainer Josef Hergert Kreispokalsieger gegen den VfB Eckersbach, der mit 3:1 n.V. bezwungen wurde. 2002 und 2003 stand man jeweils im Kreispokalendspiel gegen Sachsen 90 Werdau und Traktor Neukirchen wo man jeweils 0:1 unterlag 2004 wurde man erstmals seit 1978 wieder Kreismeister und Aufsteiger zur Bezirksklasse, gleichzeitig konnte man den Kreispokalsieg gegen die SG Motor Thurm, die mit 4:3 bezwungen wurde, erringen. Man kann sagen, eine gelungene Revanche für das verlorene Endspiel 1958. Auch der Bau einer Dreifelder Sporthalle neben dem Rasenplatz (Einweihung Nov. 1999) durch die Stadt Zwickau, war für Mosel ein Erfolg. Denn mit dem dadurch verbundenen Nutzungsrecht, konnte man nun auch im Winter uneingeschränkt trainieren. Dies kam der Entwicklung unseres Vereines natürlich entgegen!

 

Bezirksliga, Zuschauerrekord, kl. Kunstrasen Trainingsplatz

Unter Trainer Alfons Babik wurden die beiden bisher größten Vereinserfolge gefeiert: 2005 stand man im Bezirkspokalendspiel gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal vor der Rekord Zuschauerkulisse von über 1000 Zuschauern im Moseler Sport- und Freizeitzentrum und 2006 gelang der Aufstieg zur Bezirksliga. Auch in Hinsicht der Attraktivität und der Verbesserung der Trainingsbedingungen konnte man einen weiteren Erfolg verbuchen. Denn mit dem Bau eines kleinen Kunstrasenplatzes, der es möglich machte auch bei schlechten Wetter zu trainieren um den Rasen zu schonen, konnte man einen großen Schritt Richtung Zukunft machen. Großen Anteil an der Umsetzung dieses Vorhabenns hatte der damaligen Vorstand unter der Führung von Johann Wagner, dem der SV 1946 Mosel bis zur heutigen Zeit dankbar ist.

 

Bezirksliga-Ein finazieller Kraftakt mit Folgen

Die Bezirksliga und die Freude über den Aufstieg in allen Ehren, aber für den SV 46 Mosel, einen kleinen Zwickauer Randverein, war es dann doch nach nur zwei Spielzeiten eine Nummer zu groß, im Reigen der Besten mitmischen zu wollen. Nur mit sehr viel finanzieller und vor allen spielerisch Prominenter Unterstützung, konnte die Klasse 06/07 mit Platz 11 (38 Punkten) und 07/08 ebenfalls mit Platz 11 (33 Punkten)knapp gehalten werden. In der folgenden Saison 08/09 dann die totale Enttäuschung, als man sich mit 0 Punkten und einer sich auflösenden Söldnertruppe sang und klanglos aus der Bezirksliga verabschiedete. Trotz der optimalen Trainings- bzw. Spielbedingungen, hatte man zu diesen Zeitpunkt die Zeichen der Zeit nicht erkannt und nur auf die Außendarstellung bzw. Erfolg der 1. Männermannschaft gesetzt, sowie auf “”einen”” zahlungskräftigen Geldgeber (keine Angaben). Auf den wichtigen  Nachwuchsbereich, der so einen kleinen Verein wie Mosel am Leben hält, wurde kaum ein Augenmerk gelegt.  Auch auf ein intaktes Vereins Leben mit allen Vereinsmitgliedern, das für so einen kleinen Verein wie dem SV 46 Mosel sehr wichtig wäre, wurde nicht geachtet. Wie sich zeigte, ein Fehler mit fatalen folgen!

 

Schwere Zeiten-Die fetten Jahre sind vorbei oder ohne Moos nichts Los?

Unter einem neuen Vorstand und viel “” finanzieller Aufarbeitung”” konnte man mit einem durchschnittlichen Team, das nun aus den verbliebenen Spielern der Ersten und Zweiten Mannschaft zusammengewürfelt wurde nicht einmal die Bezirksklasse (Saison 09/10) halten. Man stieg am Ende auf Platz 14 stehend zusammen mit dem Ortsnachbarn Crossen in die Kreisliga Zwickau Staffel 1 ab. Unter dem Motto, den SV 1946 Mosel wieder auf stabile und vernünftige finanzielle Biene zu stellen, setzte der neue Vereinspräsident Ralf Nicklaus und sein Team alles daran das dies  so schnell es nur möglich ist zu realisieren. Das da der sportliche Aspekt auf der Strecke blieb war vorauszusehen. Im Jahr 10/11  hielt man noch knapp die Kreisliga mit 21 Punkten aber ein Jahr später, in der Saison 11/12 war man wieder bei den Anfängen des Fußballs hier in Mosel angekommen. Denn Platz 13, bei nur 13 Punkten bedeutete den Abstieg in die Zwickauer 1.Kreisklasse. Auch der Nachwuchs existierte nur noch auf dem Papier! Das Vereins Leben ging ebenfalls fast gegen Null, was einer kleinen Katastrophe glich. Am Ende der Saison standen noch sieben Spieler aus dem aktuellen Kader der 1. Männermannschaft zur Verfügung und mit knapp 30 Kindern war der Nachwuchs auch nur noch mit drei Mannschaften und ein paar versprengten Großfeldspielern mit Zweitspielrecht am Start. Was nun?

 

Neuanfang, Neuaufbau, Neuorientierung

Zur Mitgliederversammlung im Mai 2012 stellte sich der alte Vorstand nicht mehr zur Wahl! Nach nur wenigen Jahren Kräftezehrender bzw. Nervenaufreibender aber “”erfolgreicher”” Arbeit für den SV 46 Mosel stand nur noch unser “Aga” (Andreas Höra) zur Verfügung. Der SV 1946 Mosel stand vor seiner größten Herausforderung nach der Wende! Wie soll es mit dem Mosler Fussball weitergehen und vor allem wer würde sich in solch einer ungewissen Zeit dieser Aufgabe stellen. Man gab sich zwei Monate um dann am 11.06.12 zu einer erneuten Mitgliederversammlung über die Zukunft des Vereins zu entscheiden. Man entschied sich den SV 1946 Mosel nicht untergehen zu lassen!!! Der alte Vorstand wurde entlastet und mit Andras Höra, Anja Heym, Andrea Vogelsang, Kai Strobl und dem neuen Präsidenten Mirko Zierold wurde ein Neuanfang in Angriff genommen. Hauptaugenmerk wurde unter der neuen Führung auf Nachwuchsarbeit, Sponsorensuche und vor allem auf ein intaktes Vereins Leben miteinander gelegt. Es gab enorm viel zu tun ! Gerade im sportlichen Bereich der Männer, Mitgliederwerbung, Außendarstellung des Vereins, Sponsoren und im Aufbau einer gesunden Nachwuchsabteilung, um nur einige Dinge zu nennen, waren viele Baustellen zu beheben. Es fehlte eigentlich an allen! Vor allem junge Kicker, Trainer und vor allem Spieler für die Männer die für einen Neuanfang nötig sind. Im Männerbereich konnte mit viel Überzeugungsarbeit, vor allem durch den damaligen Trainer Lutz Hunger reagiert werden. Er konnte mit seinen Beziehungen im Raum Zwickau den ein oder anderen Spieler davon überzeugen, den schwierigen Weg in Mosel mit zu gehen. In der ersten Saison 12/13 nach der Neuorientierung, belegte man am Ende einen guten 8 Platz mit 34 Punkten in der Kreisklasse. Das es nach nur zwei Jahren 13/14 gleich wieder als Staffelsieger zum Aufstieg in die Kreisliga reichte, kam für viele im Verein doch sehr überraschend, da man eigentlich immer noch in der Neufindung im Vereins Leben, auf allen Ebenen des SV 1946 Mosel stand. Aber der Aufstieg wurde gern mitgenommen und natürlich nach den Jahren der Tristesse gebührend gefeiert. Auch der Nachwuchsbereich entwickelte sich in den Folgejahren prächtig. So hatte man z.B. bis 2016 in allen Altersklassen, entweder Spielgemeinschaften mit Crossen bis 2016 bzw. ab 2016 mit Dennheritz oder eigene Teams im Punktspielbetrieb mit den dazugehörigen Übungsleitern. In diesen Jahren schraubte sich die Mitgliederzahl in der Nachwuchsabteilung des SV 46 Mosel auf knapp 90 Kinder und Jugendliche hoch. Auch konnte die Kreisliga im Männerbereich bis dahin zwar immer knapp, aber gehalten werden. Auch die immer wichtige Sache mit dem Schiedsrichter Kontingent das vom Kreisverband vorgeschrieben war konnte in jeder Saison erfüllt werden, was keiner Selbstverständlichkeit galt in dieser Zeit. Kurz gesagt der SV 1946 Mosel stand in jeder Hinsicht auf stabilen Beinen und zeigte sich nach Außen wieder als ein kleiner Bodenständiger Verein im Zwickauer Norden, wo es Spaß macht Fußball zu spielen! Leider verließ uns in dieser wichtigen Neufindungsphase einer unser engagiertesten und vor allen Dienstältesten Mitglieder im Verein, unser damaliger Vizepräsident Andreas Höra. Im Juni 2015 wurde unser “Aga” nach kurzer schwerer Krankheit auf dem Mosler Friedhof mit Blick auf seinen geliebten Verein (Sportplatz) beigesetzt. Dies glich in dieser Phase einer kleinen Katastrophe, da er als Geschäftsführer mit seinem Wissen zu diesen Zeitpunkt eigentlich nicht ersetzbar war. Aber wie schon in den letzten vier schwierigen Jahren zuvor wurde der Kopf nicht in den Sand gesteckt, Umstrukturiert und sich der Situation mit viel Engagement angepasst.

 

Infrastrukturelle und politisch schwierige Zeiten für den Fußball in Mosel!

(70 Jahre Mosler Fußball, frischer Wind im Vorstand um Präsident Mirko Zierold, beeindruckende Nachwuchsarbeit, KK im Männerbereich) 

Mit dem Wegfall der Nutzungszeiten in der Mosler Sporthalle in allen Altersklassen durch die Umstrukturierung der Hallenvergabe an die Rollis, die ihrer seits die Scheffelberghalle durch die Flüchtlingskrise an die Stadt verloren hatten, begann ein fast zweijähriger Kampf um zumindest teilweise wieder ein Nutzungsrecht zu bekommen. Es war ein zähes Ringen mit der Stadt um jede Hallenzeit für unsere nun schon wieder zahlreichen Mannschaften im Verein. Um an Attraktivität im Zwickauer Norden nicht zu verlieren, kämpfte der Vorstand um jede erdenkliche Möglichkeit für seine Mitglieder, um im Winter wenigstens einmal die Woche in einer Halle trainieren zu können. Dies sollte sich bis zur Saison 17/18 hinziehen, wo man in kleinen Schulsporthallen von Zwickau und in der Crossner Halle eine zumindest halbwegs normale (für den Nachwuchs) Wintersaison hatte. Die Männer blieben dabei auf der Strecke, hatten aber in dieser Zeit das Glück von mehreren milden Wintern, so das man draußen auf dem Kunstrasen im Sportzentrum Mosel trainieren konnte.

Des Weiteren versuchte man in dieser Zeit zum wiederholten Male die Umrüstung bzw. Modernisierung der in die Jahre gekommenen reparaturanfälligen Heizungsanlage im Vereinsheim gemeinsam mit der Stadt zu stemmen, wurde aber ein ums andere Mal aus verschiedenen, meist politischen Gründen, aus dem Haushalt gestrichen. Zumindest konnte man durch viel Eigenleistung, Sponsoren und Fördermittelzuwendungen durch Stadt und Land die Modernisierung (Innenausbau) des Vereinsheimes (z.B. Duschen, Innenbeleuchtung LED, Kabinen) sowie die Neugestaltung der Trainercontainer oben neben dem Vereinsheim in Angriff nehmen.

In diese doch sehr turbulente und organisatorisch schwierige Zeit viel unsere 70 Jahr Feier 2016, die man trotz der vielen Arbeit und dem sportlichen Aspekt des Neuaufbaus gebührend feierte. Mit großem Feuerwerk, Bierzelt, Disco, Gewinnspielen und den dazugehörigen sportlichen Aktivitäten (Nachwuchsturniere, Männerspiel, Ehemaligen Match) wurde ein ganzes Wochenende mit allen Mitgliedern, Fans, Anwohnern und Gönnern gefeiert. Zum Höhepunkt war dann auch noch ein MDR Fernsehteam um Moderator Guido Schäfer und dem damaligen Profispieler vom FSV Zwickau Jonas Nietfeld mit vor Ort, um einen gewonnenen Trikotsatz feierlich eines unserer Nachwuchsteams zu überreichen, was dann auch kurze Zeit später im MDR Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Aber das sollte nicht der einzige Höhepunkt in diesem Jahr gewesen sein, denn im Oktober 2016 formierte sich ein neuer Vorstand um Präsident Mirko Zierold, der mit sehr viel Engagement und Wissendurst für ordentlich Schwung in den Folgejahren sorgen sollte. Es wurde gerade in der Anfangszeit durch den neuen Schatzmeister Marko Schlegel und dem neuen Geschäftsführer Rene Ventz viele Altlasten aufgearbeitet und neu strukturiert, so das man noch positiver und voller Elan in die Zukunft blicken konnte.

Sportlich gesehen bleib man im Männerbereich in dieser Zeit auf überschaubaren Niveau und stieg in der Saison 17/18 nicht ganz überraschend in die 1. Kreisklasse ab. Da die Männermannschaft überaltert und teilweise doch sehr zusammengewürfelt wirkte bzw. aus dem eigenen Nachwuchs die große Lücke zum Herrenbereich noch nicht geschlossen werden konnte, war das kein Grund den Kopf hängen zu lassen und für den Neuaufbau genau der richtige Weg. Man wollte in Ruhe die Zeit überbrücken und auch mal Spiele gewinnen, bis aus den eigenen Reihen Spieler nachrücken mit denen man in die Zukunft geht. Man wollte auf gar keinen Fall mehr den Fehler begehen wie Mitte der 2000er Jahre (Bezirgsliga), als man nur noch auf Legionäre setzte und den Mosler Fußball fast zugrunde richtetet. Nein das Motto heißt “Fußball der Spaß machen soll” in einem kleinen bodenständigen Verein in der sich alle wohlfühlen.

Dies ging zumindest im Nachwuchsbereich voll auf. Man machte sich wieder einen sehr guten Namen im Kinderfußball hier in Zwickau. Allen voran die immer wieder mit Hilfe der Eltern und Sponsoren toll organisierten Turniere in der Halle, wo man zu Hochzeiten an drei Wochenenden in allen Altersklassen 11 Turniere ausrichtete. An diesen Turnieren nahmen dann insgesamt bis zu 40 verschiedenen Vereine aus Nah und Fern teil und die Stimmung der zahlreichen Zuschauer in der Mosler Halle war stellenweise bombastisch. Natürlich nicht zu vergessen die fantastisch organisierten Veranstaltungen draußen im Sportzentrum Mosel, wie z.B. der mehrfach ausgetragene VW Cup, der mit Unterstützung des FC Bayern München durchgeführte Allianz Cup, sowie die Fußballschule des VfL Wolfsburg, um nur einige zu nennen. Auch im Spielbetrieb während der Saison im Klein- und Großfeldbereich war man in dieser Zeit gut unterwegs. Mit immer wieder guten Platzierungen in den jeweiligen Meisterschaften und mit zwei Kreis- Pokalfinal Teilnahmen im C Jugendbereich (2016) und bei den B Junioren (2018) setzte man immer wieder Ausrufezeichen als kleiner Verein aus dem Zwickauer Norden.

 

(die Zeit ab 2018 bis Corona folgt)

Vereinsgelände

Nach dem 1991 der alte Moseler Sportplatz dem VW-Werk weichen musste, trugen die Moseler Kicker ihre Heimspiele 6 Jahre im Exil aus (Dennheritz, Crossen). Am 03.10.1997 fand schließlich das erstes Spiel auf dem neuem Sportplatz am Hopfenweg statt. Aktuell verfügt der Sportplatz über ein Rasenplatz – der vielleicht schönste der Stadt Zwickau, und einen Kleinkunstrasenplatz. Darüber hinaus befindet sich unfern des Sportplatz eine Mehrzweckhalle der Stadt Zwickau.

Der Vorstand

Präsident: Mirko Zierold

Vize-Präsident:  Marko Schlegel

Schatzmeister: Marko Schlegel

 

Leiter der Geschäftsstelle:

Rene Ventz  Tel. (0170 7574257)

 

sportlicher Leiter: 
Mirko Zierold   Tel. (017641865749)

 

Nachwuchsleiter:

Heiko Quissek  Tel. (0152 05934954)

 

Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring:

Enrico Wiesner Tel. (0176 22645476)

Trainer

1.Männer:

Trainer:  Eric Seifert

Mannschaftsleiter Mirko Zierold  Tel. 0176 41865749

 

A-Jugend SV 46 Mosel –  Ansprechpartner

Tel. Heiko Quissek 0152 05934954

                 

B -Jugend SV 46 Mosel – Ansprechpartner

Tel. Heiko Quissek  0152 05934954

 

C-Jugend SpG BG Mülsen/Thurm/SV 46 Mosel:      

Trainer: Mike Unger (Mülsen)

Ansprechpartner Mosel: Heiko Quissek  Tel. 0152 05934954

 

D-Jugend : Enrico Wiesner, Co-Lennart Eggeling

Tel. Enrico Wiesner  0176 22645476

F- Jugend/Bambini:

Trainer: Heiko Quisseck, Justin Brummer

Tel.  Heiko Quisseck  0152 05934954

Tel.  Justin Brummer   0152 22644738

 

E- Jugend :

Trainer: Rene Reinert

Tel. 0172 4375738

 

Weiterer Ansprechpartner Nachwuchs:

Geschäftsstellenleiter Rene Ventz

Tel. 0170 7574257  

Mitglieder

Schiedsrichter

Marko Karl: Kreisoberliga Männer und Nachwuchs, Schiedsrichterobmann

Ingo Richter: Nachwuchs- und Männerbereich

Michel Biedermann: Nachwuchs- und Männerbereich

Justin Reinders : Nachwuchs- und Männerbereich

Helfer

Bewirtung: Rüdiger Scherf/ Heiko Franke

Kassierer: Rüdiger Scherf

Chefordner (inkl. Corona Beauftragter): Rene Ventz

Webseite: Mirko Zierold

Ehrenmitglieder

Werner Schmalfuß

Otto Kunze

Georg Dimanski

Johann Wagner

Andreas Höra